Frankfurt am Main
Zentral gelegener Tagungsraum in Bahnhofsnähe, gut erreichbar für Teilnehmende aus dem Rhein-Main-Gebiet. Bestuhlung im Stuhlkreis, keine Reihenbestuhlung, keine Bühne. Die genaue Adresse erhalten Sie nach Anmeldung.
Präsenz-Workshop · Frankfurt & Düsseldorf
Ein Zwei-Tage-Workshop für frisch beförderte Teamleiter, die lernen möchten, wie man ein Mitarbeitergespräch führt, das kein Verhör ist, und wie man Kritik so formuliert, dass sie ankommt statt zu verletzen.
Der Sprung von der Kollegin zur Teamleiterin ist selten sauber. Sie kennen die internen Witze, wissen, wer sich vor der Retro drückt, und haben mit einigen im Team schon private Nachrichten ausgetauscht. Genau dieses Wissen macht das erste ernste Gespräch schwerer, nicht leichter.
Dieser Workshop wurde nicht für Menschen mit langjähriger Führungserfahrung konzipiert. Er richtet sich an alle, die vor kurzem den Titel gewechselt haben und jetzt vor der ersten wirklich unangenehmen Aufgabe stehen: einem ehemaligen Peer zu sagen, dass etwas nicht funktioniert, ohne die Zusammenarbeit zu beschädigen.
Wir verzichten auf allgemeine Führungsmodelle von der Stange. Gearbeitet wird mit den Situationen, die Sie selbst mitbringen, mit echten Namen anonymisiert und echten Sätzen, die schon gefallen sind oder noch fallen müssen.
Jeder Block beginnt mit einer kurzen Einordnung und geht dann direkt ins Rollenspiel über. Theorie wird auf das Nötigste reduziert, weil Sie am Montag danach ein echtes Gespräch führen müssen, kein Referat halten.
Sie lernen eine Gesprächsstruktur kennen, die Raum für die Sichtweise der anderen Person lässt, statt sie mit vorbereiteten Vorwürfen zu konfrontieren. Es geht um Reihenfolge, Tonlage und die Kunst, eine Frage zu stellen und die Antwort auch wirklich abzuwarten.
Der Unterschied zwischen einer Beobachtung und einer Bewertung entscheidet oft darüber, ob jemand zuhört oder sich verteidigt. Sie üben, konkrete Situationen zu beschreiben, statt über Charaktereigenschaften zu urteilen, und merken schnell, wie viel schwerer das in der Praxis ist als auf einer Folie.
Als Teamleiter bekommen Sie künftig auch Rückmeldung, teils unangenehm, teils unfair formuliert. Sie üben, den ersten Reflex zu erkennen und zurückzustellen, bevor eine Antwort formuliert wird, die man später bereut.
Nicken im Meeting bedeutet nicht automatisch Einverständnis. Sie erarbeiten Formate und Fragetechniken, die stillere Teammitglieder aktiv einbinden, ohne sie bloßzustellen, und die verhindern, dass Entscheidungen später im Flurgespräch wieder aufgemacht werden.
Zentral gelegener Tagungsraum in Bahnhofsnähe, gut erreichbar für Teilnehmende aus dem Rhein-Main-Gebiet. Bestuhlung im Stuhlkreis, keine Reihenbestuhlung, keine Bühne. Die genaue Adresse erhalten Sie nach Anmeldung.
Ruhiger Seminarraum abseits des Hauptbahnhofstrubels, für Gruppen bis zehn Personen konzipiert. Gute Anbindung an den ÖPNV. Auch hier folgt die genaue Adresse mit der Terminbestätigung.
Ein einfaches, merkbares Gerüst für Mitarbeitergespräche: Einstieg, konkreter Anlass, Raum für die Gegenseite, gemeinsame Vereinbarung. Kein starres Skript, sondern eine Reihenfolge, die verhindert, dass Sie mitten im Gespräch den Faden verlieren oder ins Moralisieren rutschen.
Formulierungsarbeit auf Satzebene. Sie üben, Beobachtung von Interpretation zu trennen, Ich-Botschaften einzusetzen, ohne künstlich zu klingen, und Kritik an Verhalten statt an Personen festzumachen. Mit echten Formulierungen aus Ihrem Arbeitsalltag, nicht mit Lehrbuchsätzen.
Rückmeldung an Sie selbst kommt selten in Wattebäuschen verpackt. Dieses Modul übt konkrete Techniken, um eine Nachricht von ihrer Verpackung zu trennen, nachzufragen statt sich zu rechtfertigen, und auch ungerecht formulierte Kritik ruhig zu spiegeln.
Warum Stille im Meeting selten Zustimmung bedeutet und was stattdessen dahinterstecken kann. Sie erarbeiten Fragetechniken und Rundenformate, die auch zurückhaltende Teammitglieder zu Wort kommen lassen, ohne sie an die Wand zu stellen.
Der Kern des Workshops. Vor Beginn sammeln wir reale, anonymisierte Situationen der Teilnehmenden. Diese werden nachgespielt, mit Rollentausch, mit Unterbrechung und Wiederholung, damit Sie nicht nur zusehen, sondern selbst in der Situation stehen.
Zum Abschluss legen Sie fest, welches konkrete Gespräch Sie in den nächsten zwei Wochen führen werden, und formulieren die ersten Sätze dafür schriftlich. Kein allgemeiner Vorsatz, sondern ein Termin mit Namen im Kalender.
Wenn auf die Frage „Wie läuft es bei dir gerade?“ immer dieselbe knappe Antwort kommt, liegt das oft nicht am Mitarbeiter, sondern an der Frage selbst.
Kurz bevor eine kritische Rückmeldung ausgesprochen wird, entscheidet sich oft schon, ob sie ankommt. Was in dieser kurzen Pause hilft.
Ein Meeting, in dem niemand widerspricht, wirkt effizient. Häufig bedeutet es nur, dass Widerspruch woanders stattfindet, nicht im Raum.
Schreiben Sie uns kurz, in welcher Rolle Sie stehen und was gerade schwerfällt. Wir melden uns mit einer ehrlichen Einschätzung, ob und wie der Workshop hilft.
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